Der Mensch in chemischer Offenbarung

Gerne, gerade gegenüber Tier und Pflanze, behauptet der Mensch seine Überlegenheit. Die rührt für ihn ganz deutlich und auch innerlich nachfühlbar aus dem grenzenlosen Selbst- und dann auch Weltbewusstsein her, das ihn auszeichnet, qualifiziert und stets auch selbst repariert. Das ist aber falsch und basierend auf dem eigenen, durchweg begrenzten Bewusstsein auch fahrlässiger und willkürlicher Natur. Der Mensch öffnet sich dem Chemischen der gesamten Welt wie jeder andere Organismus. Abgrenzungen sind erdacht, aber niemals wirklich. Darum kann er sich eben nicht von der feinen Luft, dem harten Gestein, dem Fell des lieben Haustieres scheiden. Verschiedene chemische Massive mag man da erkennen, das mag auch fein sein. Tatsächlich aber ist die bewusste Spaltung in Innenwelt des Menschen und Außenwelt des Fremden absolut konstruiert und ohne jede greifbare Basis.
Also das Ungreifbare, Unbewusste Thema werden lassen! Vor dem Konstrukt „Welt“ werden Unsicherheit und Angst des Menschen offenbar, aber auch die Verbindungen, die Welt und Mensch stetig zusammenwerfen. Es ist ein einziges Schwingen und Schwimmen im Naturball. Darin, darüber und eins sind Mensch, Tier und Pflanze.

Dergestalt, 2015.

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