Psych-Pop, supertight / Unknown Mortal Orchestra – Multi-Love (2015)

Jetzt fängt schon der Frühling sommerlich an und irgendwie muss ich da musikalisch mithalten. Also gleich mal die aktuellste Platte von Unknown Mortal Orchestra besorgt. Die Psych-Pop-Band ist übrigens gar nicht so schräg drauf wie ihr Name suggeriert, spielt vielmehr eine bisweilen progressive, aber tanzbare Mischung aus R&B, fluffigem Psych-Rock/Pop à la Tame Impala und den funkigen 80s-Danceflooreskapaden von Yeasayer. Die Stimme von Ruban Nielson kommt verträumt bis gepresst aus den Boxen, der Bass ist dominant, die Gitarre tupft helle Nötchen in den Raum und drüber Synth-Effekte, die auch gern mal schräg klingen. Nicht zuletzt auch ein paar leicht ungewohnte Harmonien und Instrumentaleinsätze, hier ist die Band besonders nahe bei den lieben Yeasayer, für die schriller Pop und Kiffereskapaden einander nie Widersprüche waren. Insofern passt auch diese Band ideal zum Indie-Hipster, der auch mal ein bisschen schratig sein will, kiffen und trotzdem auf den Punkt abtanzen will.

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2 Gedanken zu “Psych-Pop, supertight / Unknown Mortal Orchestra – Multi-Love (2015)

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