Media Monday #293

Fuck. Jetzt ist die Woche schon wieder rum. Das ging alles so schnell, dass ich zwischen den Montagen gar nicht mehr zum Bloggen kam. Na ja, dann muss es eben der nächste Media Monday richten.

1. Fällt der Begriff „Indie“, denke ich immer zuerst an Indie-Musik. Zwar ist der Tag totaler Quatsch, weil er keine musikalische Qualität beschreibt, sondern lediglich deren Produktionsbedingungen, aber trotzdem assoziere ich einen ganz bestimmten Sound damit. Und irgendwie funktioniert der Tag so dann doch. Hat mir sogar schon für einen Blogeintrag gereicht.

2. It Follows ist mir schlichtweg zu gruselig, denn diese eine Szene mit dem großgewachsenen Jungen im Zimmer verfolgt mich bis heute. Jetzt liegt dieser Film hier rum, ich habe Lust drauf, weil er grandios ist, aber zu viel Schiss, mir den anzusehen…

3. Prädikat Hassfilm: Hancock. Uninspirierter, pseudocooler Scheiß. Glaube, kein Film hat mich je so aggressiv gemacht. Auch eine Leistung.

4. Werden Filme später erneut als Director’s oder Extended Cut veröffentlicht, bin ich erstmal skeptisch und lese mir ein paar Rezensionen durch, ehe ich mir diese Version zulege. Bestes Beispiel ist die DC von Donnie Darko, dort wurden viele spannende Lücken nervig erklärt, wodurch der Film behäber und öder wurde.

5. Wenn es um Serien geht schalte ich oft ab, weil mich nur wenig davon interessiert. Ist eigentlich auch besser, denn letztlich werde ich dann doch süchtig wie jeder und hänge ewig vor dem Bildschirm.

6. Das Buch Zone ist mehr als ungewöhnliche Lektüre, schließlich besteht der gut 500-seitige Roman aus nur einem (!) Satz. Habe ich noch nicht gelesen, muss vielleicht nicht sein, aber allein der Fakt ist beeindruckend.

7. Zuletzt habe ich mir The House by the Cemetery von Lucio Fulci angesehen und das war unterhaltsam, weil Fulci einfach herrlich formelhaften Retrohorror raushaut, der an den richtigen Kanten schön detailverliebt und natürlich fein sadistisch ist.

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9 Gedanken zu “Media Monday #293

    • Oh Mann, ja, danke. „SQ“ war echt absoluter Mist und das ist auch auf Smith zurückzuführen. Sein ekliges Weltrettergehabe, dieses pseudocoole Strahleheldengenöle – klar, ein Bösewicht ist eigentlich moralisch clean und ist nur aus ungerechten Umständen so geworden. Finde es überhaupt kacke, dass der Film das Böse so billig erklärt, spannender wäre es doch, wenn einer von den Flachnasen nicht nur eine tragische Figur, sondern wirklich psychopathisch-asozial wäre. Aber in so einen protestantisch-hollywoodgeilen Zirkus passt der Smith natürlich gut rein.

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    • Hihi. Ja, der Film ist ja wirklich nicht hart, was die Schocks angeht, aber dieser subtil-atmosphärische Grusel funktioniert bei mir auch viel stärker. Da wird ganz viel mit langsamer Anbahnung und Off-Beat-Schocks gearbeitet (eben die Szene mit dem Jungen, die du so nicht kommen siehst), aber auch ziemlich creepigen Bildern (zwei Meter, gebückt unter der Zimmerdecke – Kindheitsängste!). Ne, ehrlich, selten so was Gruseliges gesehen und ich habe schon alles mögliche gesehen.

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