Sommersounds: Panda Bear – Person Pitch (2007)

Wenn die Sonne richtig prall wird, die Haut voller Schweiß und die Gedanken fiebrig, dann geht man vielleicht unter die Dusche. Vielleicht aber auch in Panda Bears fantastischen Pool voller Tiere, Menschen, Gestalten. Wie das Cover seines vielgefeierten Albums klingt auch der Sound: Bunt, wild, aber auch sphärisch, entspannt – Wasser, wild und ruhig. Anders als Panda Bears große Band Animal Collective ist sein Sound eher in die Breite getrieben, arbeitet mehr mit Soundflächen, Loops und tranceartigen Verschiebungen als mit acidhaft beschleunigten Popstrukturen. Entsprechend sind auch zwei Songs auf dem Album 12 Minuten lang und zwingen den Hörer so einzutauchen. Die Musik funktioniert dabei sowohl als glitzerendes Oberflächenspektakel als auch als komplexes, tiefenaffines Traumgeschehen. Wie nach Brian Enos Ambientdefinition: Musik für den Vorder- als auch den Hintergrund. Wenn der Kopf gerade nicht bereit ist und die Säfte die Kontrolle übernehmen. Beste Körpermusik und damit doch ganz wie bei Animal Collective.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s