Yeasayer – Die elektronische Hippiehipsterkapelle

Wird mal Zeit, eine vielerorts unbekannte Band vorzustellen. Unter Hipstern sicher bekannt und geschätzt sind Yeasayer die perfekte Band für Leute, die zwischen kühlem Dancefloor und rauchiger Südseehütte gerne bei Starbucks Kaffee trinken wollen. Yeasayer vereinen in ihrem skurrilen Mix exotische Instrumente, Choraleinlagen und 60er-Gitarren mit satten Bässen, Beats und weiteren elektronischen Elementen. Das klingt auch entsprechend bunt und wild, vor allem auf ihrem Debüt All Hour Cymbals (2007). Der Nachfolger Odd Blood (2010) ging dann mit direktem Synthie-Einsatz, 80er-Flair mehr auf die Electroschiene und ihr drittes Album Fragrant World (2012) progressiv wie ihr erstes Album, aber immer noch sehr poppig in Richtung moderner Tanzfläche. Ihr aktuelles Album Amen & Goodbye (2016) soll wohl wieder erdiger klingen, steht für mich aber noch aus. Review dürfte folgen, sobald ich die Platte besitze.

Hört euch derweil aber mal diesen Song ihres Debüts an. Die Mischung aus experimenteller Elektronik, hippiehafter Luftigkeit und melancholischem Ausklang (auf 3:40 Min. Gesamtlauflänge!) ist ein perfektes Beispiel für die gekonnte Lässigkeit der Band, mit diversen Einflüssen zu spielen.

Deutlich elektronischer, kühler und konzentrierter, aber nicht minder faszinierend zeigt sich ein Song vom dritten Album. Ziemlich komplex arrangierte Elektronik, ein gut gesetzter Bass und wieder der wundervoll melancholische Schluss – man kann sich hier wirklich festhören.

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