Burial

Nachts begibt man sich gerne ins Fremde, Offene. Wenn jemand den Klangraum zur Klangfläche öffnet, da der Himmel als Dunkles schon grenzenlos bricht. Die Nichtigkeit suchen, finden, darin, und ja Wunder, auch etwas Eigenes greifen. Daher wird es Burial.
Der englische Musiker vereint Fragmente durchtanzter Nächte, alter Echos, verlorener Plätze. Klar schleift sich noch ein verlorener Beat durch das Bild, steht aber in einer Regenwand. Burial schafft es das Verlorene noch einmal warm werden zu lassen, während es bereits in der Nacht zergeht. Und da es stimmt, fragt man sich, ob dabei nicht auch die Nacht warm geworden ist.

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