Ewald Palmetshofer – faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete (2014)

Ewald Palmetshofer hat 2009 ein relativ kompaktes Theaterstück geschrieben, aber das eben nur in Bezug auf die Länge. Die faustische Geschichte einer verfehlten Liebe und des Kindermords wird hier medial hochverschränkt dargeboten. Nach innen hin scheint dieses Stück ewig zu reichen, überall Verstellungen, Verweise, Indirektes. Figuren, die Figuren spielen, Medien, die vorspiegeln, spiegelhaft in jede Ecke, ein einziges Spiegelzimmer, natürlich doppel-spiegelbödig. Präsentieren, Verschlucken, Verdauen, (Re-)Präsentieren. Mir ist das zu viel geworden, ich werde zum Freund des Kompakten. Zumindest angesichts solcher postpost-Theaterstücke.

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