Mischungen, Reiz, Hipstertum

Bei aller Abneigung gegenüber dieser kultivierten Vagheit, die das mittlerweile ausklingende, aber trotzdem nachwirkende Hipsterphänomen kennzeichnet, bleibt auch Inspiration. So vollends spontan zu einer Gitarrenwand zwischen psychedelischer und präziser Musik ein Buch von Gustav Meyrink aufzuschlagen, die Ähnlichkeiten zwischen post-punk, industrial und Expressionismus zu sehen, hier einen Buchstaben, da einen Ton, dann vielleicht eine Attitüde daraus gewinnen. Alles mit einer fürchterlichen Tendenz zur Oberflächlichkeit, zur bloßen Coolness, zum blanken Eklektizismus, aber irgendwie auch genau der richtige Schuss gen Offenheit, Freiheit. Vielleicht dieselbe Einstellung, die einen oft befällt, wenn man an die USA denkt, an den Pop, der dort seinen Anfang genommen hat, und damit schließlich auch an das Hipstertum, das ebenfalls Pop ist.

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